Allgemeines

Erkärungen nach Emeis Meteorologie

Begriffe zum Wetter:
Grundlagen:

Meteorologie ist die naturwissenschaftliche Disziplin die sich
mit den Vorgängen in der Erdatmosphäre beschäftigt

Das System „Erdatmosphäre“ und die darin zusammen-spielenden Phänomene, die kurz als Wetter bezeichnet werden, gelten als eines der kompliziertesten physikalischen Systeme überhaupt.
So wird es noch Jahrzehnte dauern, bis eine sichere Wettervorhersage über 5 Tage hinaus funktionieren wird.

Unter Wetter versteht man den physikalischen Zustand in der Atmosphäre. Klima ist der Begriff für das Wetter in einem längeren Zeitraum ( 30 Jahren)

Bereits in der Bibel wird die Wettererscheinung Sintflut beschrieben.

Erste Messgeräte gibt es um 1600 ( Gallilei: Thermoskop)
und 1650 ( Torricelli: Barometer)
Erste Computermodelle werden nach dem 2. Weltkrieg geschrieben. Durch die Satellitentechnik ab den Jahren 1960
erhielt man wichtige Datengrundlagen, die heute nichtmehr weg zu denken wären.

Mit der Temperatur wird die in der Luft enthaltene Wärmeenergie mit dem Thermometer gemessen. Die Temperatur ist das Mass für die mittlere kinetische Energie der Moleküle. Es gibt Flüssigkeitsthermometer (Quecksilber/ Alkohol); Bimetallthermometer; Widerstandsthermometer; Thermoelemente und Minimum-Maximumthermometer.
Neben Fahrenheit (F in den USA) und Reaumür (R) ist bei uns
die Messung nach Andreas Celsius (Schwede 1742) gängig.

Hier wird zwischen Gefrier und Siedepunkt des Wassers in
100 Grad geteilt.

Die Windchill – Temperatur gibt an, wie stark der Kältereiz
auf die Haut ist. Dieser Wert ist stark von der Windge-schwindigkeit abhängig

Der Heaterindex gibt an wie hoch die Wärmebelastung ist.
Er wird aus der Temperatur und der relat. Luftfeuchte errechnet.


Die relative Feuchte gibt den Wasserdampfgehalt der Luft an.
Die Feuchtigkeitsmessung erfolgt mit dem Hygrometer/
Hygrographen und wird in Prozenten ausgedrückt. (0-100%)

Der Taupunkt ist jener Wert auf den die feuchte Luftz abgekühlt werden muss, damit sich Tau bildet.
Wird feuchte Luft gehoben und kühlt sich dabei unter den Taupunkt ab,
so bilden sich an den Kondensationspunten (Staub) die Wolken.
Kühlt sichj feuchte Luft am Boden durch Abstrahlung oder kalten Boden(Schnee, kaltes Wasser) unter den Taupunkt ab, so entsteht Nebel.

Der wichtige Begriff Luftdruck bezeichnet die Gewichtskraft pro Flächeneinheit, die die Atmosphäre auf den Boden ausübt.

Die Einheit für den Druck ist Pascal (Pa = kg/m/s2)
In der Meteorologie wird das hPa (Hektopaskal =100 Pa)
verwendet, welches gleichbedeutend mit der frühren Bezeichnung mbar (Millibar) ist.

Unter Strahlung versteht man die Energie, die die Erde
in Form von elektromagnetischen Wellen erhält.
Damit kann die Sonneneinstrahlung „gemessen“ werden.
Die Einheit ist Watt pro m2 (W/m2). Werte über 200 gelten als volle Sonne

Die Bewegung der Luft wird als Wind bezeichnet.
Die Messeinheit ist Meter pro Sekunde(m/s) oder Kilometer pro Stunde (km/h) Die Windstärke ist gleichbedeutend mit Windgeschwindigkeit.
Die Windrichtung wird in der Windrose dargestellte (Landkarte von Frankenmarkt) wobei 0 Grad Norden; 90 gleich Osten
180 gleich Süden und 270 gleich Westen bedeuten.
Der eingetragene blaue Pfeil zeigt den Mittelwert der Windrichtung an. Der darin enthaltene rote Ball die Windgeschwindigkeit.
Böen sind Windspitzenwerte.

OZ Jänner 2004

 

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